Videokonferenz der Euro-Finanzminister: Juncker mit positivem Fazit

16. Februar 2012

Fortschritte in Sachen Griechenland möglich?


Von Brüssel organisiert fand zur Wochenmitte eine Videokonferenz zwischen den Euro-Finanzministern zur Situation rund um die weiteren Milliardenhilfen für Griechenland statt:

 

Nach Angaben des Euro-Gruppen-Vorsitzenden Jean-Claude Juncker wurden im Rahmen der Videokonferenz bereits einige wichtige Weichenstellungen vorgenommen.

 

Am kommenden Montag könnte die Entscheidung für weitere Griechenland-Hilfen fallen


„Alle notwendigen Entscheidungen“ für weitere Hilfen zugunsten des hochverschuldeten griechischen Staates könnten laut dem Euro-Gruppen-Vorsitzenden Juncker schon am kommenden Montag fallen.Juncker zeigte sich im Anschluss an die Konferenz vor Pressevertretern zuversichtlich, dass beim nächsten Treffen der Euro-Gruppen-Mitglieder am kommenden Montag tatsächlich „alle notwendigen Entscheidungen” für das hochverschuldete Griechenland fallen könnten.

 

Die hochverschuldeten Griechen können sich also sehr konkrete Hoffnungen auf weitere Milliardenhilfen machen. Die Beratungen dauerten laut Juncker rund dreieinhalb Stunden.

 

Die vorliegenden schriftlichen Verpflichtungen der beiden Regierungsparteien in Griechenland auch nach den Neuwahlen im April 2012 am beschlossenen Sparkurs festzuhalten, waren dabei ein wichtiges Thema im Rahmen der Videokonferenz und wurden laut Juncker von den Euro-Partnern wohlwollend aufgenommen.

 

Griechenland: 325 Mio. Euro Zusatzeinsparungen doch möglich


Dazu sei ebenfalls klar geworden, dass die von den Staaten der Euro-Zone geforderten zusätzlichen Einsparungen in Griechenland in Höhe von 325 Millionen Euro realisierbar seien.

 

Zusätzlich hätten die Euro-Finanzminister im Rahmen der Videozusammenkunft auch schon eine „detaillierte Liste” mit Maßnahmen und einer zeitlichen Perspektive für deren Umsetzung vereinbart.

 

 

(Bild: © Videokonferenz der Euro-Finanzminister: Lutz Doblies / www.pixelio.de)


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