USA: Regierung senkt Wachstumsprognosen für 2012 und 2013

28. Juli 2012

Halbjährlicher Haushaltsbericht: 2,3 Prozent in 2012 und 2,7 Prozent in 2013


2012 und 2013: Weniger US-Wirtschaftswachstum nach Einschätzung der US-Regierung im halbjährlich publizierten Haushaltsbericht des US-PräsidialamtesIn Washington hat das US-Präsidialamt vor dem Wochenende seinen mit Spannung erwarteten halbjährlichen Haushaltsbericht vorgestellt: Darin senkt die US-Regierung, wie bereits befürchtet worden war, ihre Wachstumsprognose für dieses und das kommende Jahr auf 2,3 Prozent (2012) und 2,7 Prozent (2013).

 

Im Februar 2012 waren die Experten der US-Regierung in ihrem letzten Haushaltsbericht noch von 2,7 Prozent (2012) beziehungsweise 3,0 Prozent Wachstum (2013) ausgegangen.

 

US-Wirtschaft spürt „Gegenwind“ und tut sich schwer beim Stellenaufbau


„Die Wirtschaft spürt weiterhin Gegenwind, der das Wachstum dämpft und den Aufbau von Stellen begrenzt”, hieß es laut der Nachrichtenagentur Reuters im aktuellen Bericht zu den reduzierten Wachstumserwartungen für 2012 und 2013.

 

Bereits vor dem Halbjahresbericht aus dem Juli 2012 hatten Daten aus dem US-Handelsministerium darauf hingedeutet, dass die US-Wirtschaft aktuell weiter an Fahrt verliert.

 

Schuld daran war laut dem US-Präsidialamt vor allem die Zurückhaltung der US-Verbraucher: Sie sorgte dafür, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA im Q2 2012 aufs Gesamtjahr hochgerechnet lediglich noch mit 1,5 Prozent wachsen konnte. Schwächer war die US-Wirtschaft zuletzt vor knapp einem Jahr gewachsen.

 

Arbeitstreffen im Urlaub: US-Finanzminister Geithner trifft Schäuble auf Sylt


Am Montag weilt US-Finanzminister Timothy Geithner zu einem Besuch in Europa und wird dabei nach Angaben des Berliner Finanzministeriums seinen deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble in dessen Urlaubsdomizil auf Sylt besuchen.

 

Der Hintergrund: Geither will sich bei Schäuble offenbar aus erster Hand über die jüngsten Entwicklungen und Herausforderungen in der europäischen Staatsschuldenkrise informieren. Im Anschluss steht für den US-Finanzminister dann ein Treffen mit dem EZB-Präsidenten Mario Draghi in Frankfurt am Main auf der Agenda.

 

 

(Bild: © USA wachsen nach Einschätzung der US-Regierung im laufenden Jahr und 2013 schwächer als noch im Februar 2012 prognostiziert: Gerd Altmann / www.pixelio.de)


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