US-Verbrauchervertrauen: Index auf Acht-Monats-Hoch
US-Konsumenten weiter zuversichtlich: Positiver Trend erkennbar
Das Vertrauen unter den Verbrauchern in den Vereinigten Staaten von Amerika hat sich zu Beginn des Jahres 2012 weiter verbessert und stieg nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters auf ein Acht-Monats-Hoch.
Erwartungen übertroffen: Statt auf 71,5 Punkte stieg der Index auf 74,0 Zähler
Nach vorläufigen Berechnungen stieg der gemeinschaftlich von der US-Universität Michigan und Reuters ermittelte Index für das US-Verbrauchervertrauen im Januar 2012 von 69,9 Zählern im Dezember 2011 auf 74,0 Punkte.
Von Reuters befragte Analysten hatten durchschnittlich lediglich mit einem Anstieg auf 71,5 Punkte gerechnet.
Der größte Auslöser für das kräftig kletternde US-Verbrauchervertrauen dürfte nach Einschätzung der Index-Verantwortlichen die verbesserte Beschäftigungssituation in den USA sein.
Konsumausgaben in den USA sind einer der wichtigsten Wirtschaftsindikatoren
Der Michigan-Reuters-Index gilt unter Volkswirten und Investoren gleichermaßen als sehr wichtiges Konjunkturbarometer. Er liefert eine aussagekräftige Prognose für die Stimmung und das Kaufverhalten der US-Konsumenten.
In den USA sind die Konsumausgaben – anders als beispielsweise in stärker exportorientierten Nationen wie Deutschland – der wichtigste Faktor für die Gesamtwirtschaftsleistung, denn sich machen rund zwei Drittel der Wirtschaftsleistung in den USA aus.
(Bild: © Grand Central Station, New York, USA: Rödi / www.pixelio.de)
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