US-Notenbank hält sich Zinsänderungen doch wieder offen

31. August 2011

Konkrete Schritte könnten schon bald geplant werden


Während sich US-Präsident Obama bemühen möchte, den Arbeitsmarkt zu beflügeln, überlegt man auf Seiten der US-Notenbank Fed, wie man auf die noch immer schwache Konjunktur reagieren soll. Beim letzten Zusammenkommen des Fed-Ausschusses für die Geldpolitik wurden verschiedene Maßnahmen diskutiert und in Erwägung gezogen. Details hierüber ließen sich im Sitzungsprotokoll vom 9. August finden.

 

US-Notenbank Fed erwägt Verbindung von Konjunktur und Zinshöhe


Eine der dort fest gehaltenen Punkte ist die Diskussion über eine direkte Kopplung der Zinsquote an die Konjunktur. Sollte die Arbeitslosenquote demnach weiterhin bei ihrem jetzigen Wert bleiben, könnte das Auswirkungen auf den derzeit niedrigen Zinssatz haben.

 

Es wäre das erste Mal in der Geschichte der Fed, dass solche Maßnahmen ergriffen werden könnten. Die bisher zurückhaltende und abwartende Haltung der US-amerikanischen Notenbank könnte dann ein schnelles Ende nehmen.

 

US-Notenbank Fed erwägt eine aggressivere Geldpolitik


Die US-Notenbank erwägt offenbar weitere Maßnahmen gegen die schwache KonjunkturNoch zu Monatsbeginn hatte Fed-Chef Ben Bernanke für Kritik aus den eigenen Reihen gesorgt, als er bekannt gab, an dem derzeit so niedrigen Zinskurs für die kommenden zwei Jahre festhalten zu wollen. Jetzt ruderte auch Bernanke zurück. Der Notenbankchef will sich nun wieder verschiedene Möglichkeiten offen halten.

 

Der Offenmarktausschuss der Fed will nun die geldpolitische Debatte um zwei weitere Tage verlängern, am 21. September werden weitere Entscheidungen bekannt gegeben. Charles Evans von der Fed hofft indessen auf weitere Konjunkturhilfen von Seiten der US-Notenbank.

 

 

(Bild: © Oliver Brunner / www.pixelio.de)


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