US-Arbeitsmarkt: Zahl der Beschäftigten nahm auch im September weiter zu

07. Oktober 2011

Hoffnung keimt auf: Rezessionssorgen in den USA doch weniger begründet?


Wie das US-Arbeitsministerium vor dem Wochenende in Washington D.C. mitgeteilt hat, ist die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt doch nicht so schlecht wie befürchtet.

 

US-Rezessionssorgen etwas gedämpft: Die Arbeitsmarktentwicklung im September 2011 setzte die grundsätzliche positive Tendenz aus dem Juli und August fort.Im September 2011 hat sich nach Angaben des Ministeriums die Situation merklich aufgehellt und die allgegenwärtigen Rezessionssorgen in den Vereinigten Staaten haben am Freitag also keine neue Nahrung bekommen.

 

US-Arbeitsmarkt: Über 100.000 neue Beschäftige allein im September 2011


Im vergangenen Monat stieg die Zahl der US-Beschäftigten um 103.000, gezählt wird dabei aus statistischen Gründen in allen Branchen außerhalb der Landwirtschaft. Dort sind bekanntermaßen die saisonalen Effekte zu groß für wirklich aussagekräftige Zahlen.

 

Von der Nachrichtenagentur Reuters zu ihren Erwartungen gegenüber der Entwicklung am US-Arbeitsmarkt befragte Analysten und Experten waren von diesem Zuwachs im sechstelligen Bereich übrigens fast durchweg überrascht: Sie hatten im Schnitt mit lediglich rund 60.000 neuen Beschäftigten gerechnet.

 

Betrachtet man darüber hinaus die Gesamtentwicklung der vergangenen drei Monate so zeichnet sich mittlerweile – entgegen den Prognosen vieler Experten – eine durchaus positive Grundtendenz auf dem US-Arbeitsmarkt ab.

 

Im Juli und August 2011 wurden zusammengenommen beinahe 100.000 mehr Stellen aufgebaut als im Vorfeld prognostiziert worden war.

 

Jobmotor US-Privatwirtschaft: Der Staat muss hingegen sparen und Stellen abbauen


Auch im September 2011 war es Angaben der Statistiker des US-Arbeitsministeriums die Privatwirtschaft, die für einen erfreulichen Stellenzuwachs sorgte: Unternehmen in den USA stellten insgesamt circa 137.000 Mitarbeiter ein.

 

Beim schuldengeplagten Staat sah die Bilanz auch im September hingegen weit weniger erfreulich aus: Am Ende des Monats stand ein Saldo von 34.000 Beschäftigten im Öffentlichen Dienst.

 

 

(Bild: © Rainer Sturm / www.pixelio.de)


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