Kredit: Umschuldung macht meist nur bei großen Zinsdifferenzen Sinn
Eine Kreditumschuldung ist nicht immer sinnvoll
Kreditinteressenten, die gerne eine Umschuldung vornehmen wollen, sind für viele Banken ein gefundenes Fressen. Oft werden den Umschuldungswilligen allerlei fantastische Rechnungen vorgelegt und die Umschuldung schöngerechtet. Allerdings rechnet sich eine Umschuldung nicht immer. Selbst wenn die Zinsen für den neu abzuschließenden Kredit deutlich geringer sind, muss sich eine Umschuldung nicht zwangsläufig lohnen.

Das liegt vor allem an den oft hohen Kosten, die in Verbindung mit einer Umschuldung entstehen können. Vorfälligkeitsentschädigungen für das abzulösende Darlehen bzw. hohe Abschlusskosten für den Neuabschluss machen die Umschuldung nur in bestimmten Fällen interessant.
Vor der Umschuldung alles genau durchrechnen
Bevor die Entscheidung für oder gegen eine Umschuldung gefällt wird, sollten die mit der Umschuldung in Verbindung stehenden Kosten exakt ausgerechnet werden, um etwaige böse Überraschungen und hohe Mehrkosten in jedem Fall zu vermeiden. Wer darauf verzichtet, läuft leicht Gefahr, am Ende drauf zu zahlen.
Am Anfang der Umschuldung steht der Kreditvergleich
Wer sich für eine Umschuldung entscheidet, sollte zu Beginn auf jeden Fall einen Kreditvergleich durchführen, um die Zinsunterschiede festzustellen.
Je nach Zeitpunkt, zu dem das bestehende Darlehen abgeschlossen wurde und je nach aktueller Marktzinslage kann es durchaus vorkommen, dass es gar kein Darlehen gibt, das günstiger abgeschlossen werden kann als der bestehende Kredit. Insofern ist ein Kreditvergleich vorab nicht nur sinnvoll, sondern tatsächlich unverzichtbar.
(Foto: © Michael Grabscheit / www.pixelio.de)
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