Tagesgeld: Targobank senkt Zinssatz auf 1,3 Prozent
Tagesgeldzinsen weiter im Sinkflug
Die Targobank hat zum 01. Juni den Zinssatz ihres Tagesgeldkontos von 1,4 auf 1,3 Prozent reduziert. Der Zinssatz gilt für Neu- und Bestandskunden und liegt nun deutlich unter dem Marktdurchschnitt, den u.a. die FMH Finanzberatung auf rund 1,50 Prozent schätzt.

Das Targobank Tagesgeld ist nicht separat, sondern ausschließlich in Verbindung mit dem Girokonto-Modell „Best-Konto“ erhältlich. Die Kontoführung ist kostenfrei, solange ein kontinuierliches Guthaben in Höhe von mindestens 2.500 Euro auf Konten und Depots der Targobank unterhalten wird.
Barverfügungen direkt vom Tagesgeldkonto
Durch die Kopplung an ein Girokonto ist das Tagesgeldkonto nur mit einer Abfrage der SCHUFA und einer Meldung des Zahlungsverkehrskontos an die Auskunftei möglich. Die Kombination bietet allerdings auch Vorteile: An Geldautomaten der Targobank kann mit der inkludierten EC-Karte direkt auf das Tagesgeldkonto zugegriffen werden.
Der Tagesgeldzinssatz gilt auch weiterhin für Guthabenanteile bis 250.000 Euro. Darüber hinausgehende Guthabenanteile werden mit 0,50 Prozent im Jahr verzinst. Die Zinsen werden quartalsweise gutgeschrieben. Die Targobank ist an die erweiterte deutsche Einlagensicherung angeschlossen.
Tagesgeldvergleich: Wechseln lohnt sich
Für Neukunden, die sich nur für eine attraktive Verzinsung und nicht für das Girokonto interessieren, lohnt sich die Kontoeröffnung nicht. Bestandskunden sollten einen Wechsel in Betracht ziehen, weil die Verzinsung deutlich unterhalb der Inflationsrate liegt.
Eine Alternative mit deutscher Einlagensicherung vom ersten Euro an ist das ING-DiBa Tagesgeld. Die ING-DiBa zahlt Neukunden 2,25 Prozent Zinsen für beliebig große Anlagebeträge und garantiert den Zinssatz sechs Monate lang. Ab 5.000 Euro Ersteinlage erhalten Neukunden 50 Euro Startguthaben.
(Foto: © Gerd Altmann / www.pixelio.de)
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