Sony-Konsortium kauft EMI-Rechtekatalog von Citgroup

13. November 2011

Ende eines Traditionsunternehmens nach gut 80 Jahren


Ein international aufgestelltes Firmenkonsortium unter Führung des Unterhaltungs- und Elektronikkonzerns Sony kauft den umfangreichen Musikrechtekatalog des legendären Plattenlabels EMI. Das Unternehmen EMI erlebt damit nach rund acht Jahrzehnten und einer langen Erfolgsgeschichte seine Zerschlagung.

 

Citigroup bekommt 2,2 Milliarden US-Dollar für EMI-Musikrechte von Sony-Konsortium


Sony-Konsortium kauft mit tatkräftiger Hilfe von UBS und Blackstone Group der Citigroup den Musikrechtekatalog des britischen Traditionslabels EMI ab.Der EMI-Musikrechtekatalog lag vor dem Sony-Deal bei der US-Großbank Citigroup und wechselt nun für rund 2,2 Milliarden US-Dollar den Besitzer.

 

Um den Kauf des Rechtekatalogs stemmen zu können musste sich der Sony-Konzern allerdings mit einer Reihe von Investoren verbünden:

 

Wie zwei in die Vorgänge involvierte Personen der führenden Nachrichtenagentur Reuters anvertrauten sollen sich unter anderem der Finanzinvestor Blackstone Group, der Staatsfonds Mubadala Development aus Abu Dhabi und die Schweizer Großbank UBS am Kauf beteiligt haben.

 

Auch der einflussreiche Musik- und Filmunternehmer David Geffen soll der Reuters-Quelle zufolge beteiligt gewesen sein.

 

Vivendi: Französischer Großkonzern sichert sich für 1,9 Mrd. Dollar die EMI-Tonträgersparte


Der Verkauf des Tonträgergeschäfts des Traditionslabels EMI wurde zum Wochenende ebenfalls bekannt gegeben:

 

Für 1,9 Milliarden US-Dollar konnte sich die Universal Musiv Group das zweite Filetstück der EMI sichern. Die Universal Music Group ist Teil des französischen Konzerngiganten Vivendi.

 

 

(Bild: © Albrecht E. Arnold / www.pixelio.de)


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