Santander: Großbank will Teile einer Mexiko-Tochter an die Börse bringen
25 Prozent der mexikanischen Tochtergesellschaft sollen verkauft werden
Die spanische Großbank Santander, die größte Bank der Euro-Zone, will fast ein Viertel ihrer mexikanischen Tochtergesellschaft an die Börse bringen. Nach ersten Einschätzungen von Experten könnte dies der größte IPO in der mexikanischen Börsengeschichte werden.
Die Mehrzahl der Aktien soll nach Santander-Angaben im Ausland angeboten werden
Die Banco Santander will nach eigenen Angaben vom Donnerstag rund sechs Prozent der Aktien von Santander Mexiko in Mexiko selbst verkaufen, weitere 18,7 Prozent der beim Börsengang ausgegebenen Anteilsscheine sollen im Ausland angeboten werden.
Dem Santander-Management zufolge sollen die Aktien der mexikanischen Tochter sowohl in Mexiko-Stadt als auch in New York an der New York Stock Exchange notiert werden.
Auch nach dem IPO soll die Mehrheit an der Tochtergesellschaft in Mexiko weiterhin in den Händen der spanischen Großbank bleiben. In ihrer in Madrid publizierten Mitteilung zum geplanten Börsengang wurde von Seiten der Banco Santander noch keine Preisspanne für die Anteilsscheine der Tochter mitgeteilt.
Reuters-Insider: IPO-Volumen soll zwischen drei und vier Milliarden US-Dollar liegen
Wie die Nachrichtenagentur Reuters aus offenbar gut mit der Angelegenheit vertrauten Kreisen erfahren hat, soll das Volumen der Erstemission von Santander Mexiko im Bereich zwischen drei und vier Milliarden US-Dollar liegen.
(Bild: © Popocatepetl in Mexiko: Anton Gross / www.pixelio.de)
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