Peking: 2011 weniger chinesisches Wirtschaftswachstum
Chinas Statistikbehörde vermeldet leicht nachlassende Wachstumsdynamik
Nach Angaben des staatlichen chinesischen Statistikamtes in der Hauptstadt Peking hat sich das Wirtschaftswachstum in der Volksrepublik China im vergangenen Jahr abgeschwächt.
„Nur“ im einstelligen Bereich: Von 9,2 Prozent BIP-Wachstum können andere Länder nur träumen
Während das Wirtschaftswachstum im Jahre 2010 nach Angaben aus Peking (im Bild: Das moderne Peking) noch bei 10,4 Prozent gelegen hatte, blieb es im Jahr 2011 im einstelligen Prozentbereich.
Der BIP-Zuwachs betrug dem Statistikamt zufolge aber immer noch stolze 9,2 Prozent.
Im vergangenen Jahr lag das Bruttoinlandsprodukt Chinas bei umgerechnet 5.880,3 Milliarden Euro. Die Volksrepublik war damit auch 2011 wieder die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt nach den Vereinigten Staaten von Amerika.
Skepsis für 2012: China zweifelt an starkem Wachstum im laufenden Jahr
Ein Sprecher des chinesischen Statistikamts äußerte in Peking angesichts der jüngsten konjunkturellen Entwicklung und Chinas Zahlen aus 2011 Zweifel daran, dass im laufenden Jahr ein vergleichbares Wirtschaftswachstum erzielt werden könne.
Genau wie Deutschland ist China sehr stark vom Erfolg seiner Exporte abhängig:
Vor allem die aktuellen Probleme in der Euro-Zone scheinen für die chinesische Wirtschaft offenbar eine größere Herausforderung darzustellen als zuletzt gedacht.
(Bild: © Modernes Peking, China: Dieter Schütz / www.pixelio.de)
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