Online-Feedback: Kritik für Deutsche Bank, Lob für ING-DiBa
Negative Kommentare für Deutsche Bank und Sparkassen; ING-DiBa und Sparda-Banken mit gutem Feedback
Internet-Communities, Foren und Social Media-Plattformen werden zu immer wichtigeren Feedbackquellen für Banken. Ihre Kunden geben dort Aussagen ab über Dienstleistungen und Angebote, aber gerade von ganz spezifischen Erfahrungen im Bereich Kundenservice und Freundlichkeit wird verstärkt berichtet. Dieses Kommentierverhalten in Foren, Chats und Blogs hat die Kommunikationsagentur Faktenkontor jetzt untersucht. Das Ergebnis: Im Durchschnitt sind rund 40 % der Online-Kommentare negativ.
Negativ-Spitze: Deutsche Bank mit rund 60 % schlechter Kritik
Über den Studienzeitraum von 8 Monaten (Januar bis August 2010) musste die Deutsche Bank erschreckende 60,9 % an schlechten Äußerungen einstecken (siehe Tabelle). Damit liegt sie eindeutig vor den Sparkassen mit 51,3 % Negativaussagen. Im Mittelfeld folgen Postbank, Commerzbank, HypoVereinsbank sowie die Volks- und Raiffeisenbanken.
Vorbild ING-DiBa: 84 % positiv
Doch nicht alle Kreditinstitute müssen in Sachen Online-Kritik nachsitzen: Die ING-DiBa kassierte neben nur 16 % Negativmeldungen satte 84 % Lob. Von den neun Instituten der Prüfung schneidet sie eindeutig am besten ab. Auch gut im Rennen liegen die Sparda-Banken und die comdirect mit etwa 30 % negativen und 70 % wohwollenden Aussagen.

Ob gut oder schlecht – Online-Feedback ist keine Glückssache
Dass im Netz über das Unternehmen gepostet wird, lässt sich nicht verhindern. Doch durch gezieltes Auswerten der kritischen Kommentare im Netz könnten die Banken ihre Statistiken langfristig verbessern, die Anregungen für sich nutzen und ihre Kunden zufriedener machen. Und die Kunden können ihre Erfahrungen weitergeben: Hier geht’s zu den Bankbewertungen bei der BankLupe!
(Tabelle: Faktenkontor GmbH)
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