Landesbank Berlin: LBB schließt Niederlassungen in London und Luxemburg
Nettogewinn der Landesbank sank durch Rückstellungen für den Umbau
Die Unternehmensführung der Landesbank Berlin (LBB) um Johannes Evers will die Landesbank zügig „wetterfest“ machen und in diesem Zusammenhang die Bank weiter umbauen: Die LBB-Niederlassungen in London und Luxemburg sollen geschlossen werden.
Plus 30 Prozent: Operativ verlief das erste Halbjahr 2012 für die Landesbank Berlin erfreulich
Für den geplanten Konzernumbau musste die Berliner Landesbank allerdings Rückstellungen bilden, die aktuell den Nettogewinn des ersten Halbjahres etwas belasten.
Unter anderem wegen dieser Gesamtrückstellungen von 31 Millionen Euro sank der Nettogewinn im ersten Halbjahr 2012 nach Angaben der LBB von 81 Millionen in den ersten beiden Quartalen auf nur noch 76 Millionen Euro im Q1 und Q2 2012.
Operativ lief es für die Landesbank Berlin allerdings besser: Bereinigt um Sondereffekte konnte die Bank zu Wochenbeginn ein eine Ergebnissteigerung um 30 Prozent auf 146 Millionen Euro vermelden.
Für den weiteren Jahresverlauf ist die LBB aber nicht mehr besonders zuversichtlich: In Berlin wurden die Zielvorgaben für Vorsteuergewinn und Rendite im laufenden Jahr in Frage gestellt.
Die Sparkassen übernehmen das Ruder: LBB-Sparten sollen mit Deka zusammengelegt werden
Im Inland hat die Landesbank Berlin bereits große Umbauten hinter sich: Die Sparkassen haben erst kürzlich die Minderheitsaktionäre aus der LBB gedrängt und haben nun die Kontrolle über die Landesbank. Der Hintergrund: Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon plant eine Neuausrichtung der LBB und will bestimmte Geschäfte mit dem Sparkassen-Fondsanbieter Deka zusammenlegen.
(Bild: © Landesbank Berlin (LBB) schließt Auslandsniederlassungen und konzentriert sich auf das Kerngeschäft: Carl-Ernst Stahnke / www.pixelio.de)
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