IWF-Frühjahrsgutachten: Deutsches Wirtschaftswachstum stärkt Europa!
IWF identifiziert die Euro-Wachstumslokomotive: Deutschland
Die am heutigen Donnerstag vorgestellte Frühjahrsprognose des IWF ist ein wichtiger Indikator, vor allem für die europäische Wirtschaftsentwicklung. Prognostiziert wird in diesem Gutachten von den Analysten des Internationalen Währungsfonds (IWF) unter anderem die wirtschaftliche Entwicklung in Gesamteuropa, im Euro-Raum und natürlich auch in der neuen Wachstumslokomotive Bundesrepublik Deutschland.
Für Deutschland machten die IWF-Analysten folgende Prognosen: Das deutsche BIP (Bruttoinlandsprodukt) dürfte im Jahre 2011 insgesamt um mindestens 2,5 Prozent steigen. Für 2012 ist die Prognose, entgegen dem sonstigen europäischen Trend, allerdings eher zurückhaltend: Die IWF-Erwartungen für die Wirtschaftslokomotive BRD liegen hier aber immerhin noch bei 2,1 Prozent. Vor einigen Jahren war ein derartiger Wert für Deutschland noch eine seltene Ausnahme.
Europas Wirtschaft: Das Abschneiden in der IWF-Frühjahrsprognose
Der IWF liefert in seinem aktuellen Frühjahrsgutachten die Prognosen für Deutschland, den Euro-Raum und auch für den gesamten europäischen Wirtschaftsraum. Die Wirtschaft Europas würde nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds im laufenden Jahr 2011 um rund 2,4 Prozent wachsen.
Für das kommende Jahr, 2012, geht der IWF sogar von einem noch kräftigeren Wachstum von circa 2,6 Prozent aus. Sogar dem Krisenpatienten Griechenland trauen die Frühjahrsgutachter für 2012 wieder eine Wachstumstendenz zu, bei Portugal sind sich Experten allerdings nicht ganz so sicher.
Euro-Zone: Das Abschneiden in der IWF-Frühjahrsprognose
Bei der Betrachtung des so genannten Euro-Raumes, also derjenigen europäischen Staaten, die den Euro bereits als offizielles Zahlungsmittel eingeführt haben, sind die IWF-Experten nicht ganz so optimistisch:
Für 2011 werden 1,6 Prozent prognostiziert, 2012 sollen es dann immerhin 1,8 Prozent Wirtschaftswachstum sein. Dies wäre allerdings immer noch ein Wert, der ein gutes Stück unterhalb der aktuellen Teuerungsraten im Euro-Raum liegt, wenig erfreuliche Nachrichten für die Verbraucher also.
(Foto: © International Monetary Fund / IMF)
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