Inflationsrate: Destatis sieht für November Entspannung
Statistisches Bundesamt veröffentlicht erste Schätzung für Teuerung im November 2011
Zu Wochenbeginn hat das Statistisches Bundesamt (Destatis) seine erste Schätzung für die November-Inflationsrate in der Bundesrepublik veröffentlicht:
Demnach dürfte der Preisdruck in Deutschland im Winter tatsächlich etwas nachlassen.
Inflationsrate: Seit September 2011 rückläufige Tendenz erkennbar
Für den November 2011 gehen die Destatis-Experten von einer Jahresteuerungsrate von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus.
Im Oktober 2011 hatte die Inflationsrate noch bei 2,5 Prozent gelegen, im September 2011 waren es sogar 2,6 Prozent gewesen – die Inflationsrate befand sich laut Statistischem Bundesamt damit auf einem 36-Monats-Hoch.
Trotz dieser sich abzeichnenden positiven Tendenz ist die Teurerung hierzulande allerdings immer noch deutlich außerhalb des von der Europäischen Zentralbank (EZB) angestrebten Inflationskorridors von unter zwei Prozent.
Erst ab einer Inflationsrate in diesem Bereich geht die EZB tatsächlich von stabilen Preisen aus.
Statistisches Bundesamt: Heizöl und Gas bleiben auch im November 2011 die preistreibenden Faktoren
Die Gründe für die relativ hohe Inflationsrate in Deutschland liegen laut Destatis auf der Hand: „Der Anstieg ist überwiegend auf Preiserhöhungen bei Haushaltsenergie – vor allem bei Heizöl und Gas – zurückzuführen”, erklärten die Bundesstatistiker in Berlin.
Die November-Zahlen zur Entwicklung der Inflation sind allerdings nur vorläufig, erst am 9. Dezember will das Statistische Bundesamt genaue Zahlen für den November 2011 vorlegen.
(Bild: © Statistik: RainerSturm / www.pixelio.de)
Weitere Artikel zum Thema:
- Plus 4,4 Prozent: Deutsche Exporte im Juli 2011 kräftiger als im Juli 2010
- Statistisches Bundesamt: Verbraucherpreise erstmals seit Jahresbeginn rückläufig
- Einzelhandel, Deutschland: September brachte leichtes Umsatzplus
- Inflation in Deutschland: August 2011 bringt erneut 2,4 Prozent Teuerung
- Statistisches Bundesamt: Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe stagniert


