IAW-Schattenwirtschafts-Prognose: Schwarzarbeit weiter leicht rückläufig
2010, 2011, 2012: Weniger Schwarzarbeit in Deutschland
In seiner aktuellen Schattenwirtschaftsprognose für 2012 geht das in der Universitätsstadt Tübingen ansässige Institut für angewandte Wirtschaftsforschung e.V. (IAW) von einem weiteren Rückgang der Schwarzarbeit in Deutschland aus – genau wie in den beiden Vorjahren.
Die IAW-Experten prognostizieren allerdings gleichzeitig eine Abschwächung des bisherigen Trends.
2012: Wirtschaftswachstum und freundlicher Arbeitsmarkt dürften Schwarzarbeit reduzieren
Die Gründe für den weiter rückläufigen Umfang der Schattenwirtschaft (Symbolbild) und insgesamt geringere Schäden durch Schwarzarbeit in der Bundesrepublik dürften laut IAW die gleichen sein wie in 2010 und 2011:
Die günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt und ein prognostiziertes Wirtschaftswachstum in der Größenordnung von 0,9 Prozent.
Trotz des positiven Trends bleibt die Schattenwirtschaft nach Modellschätzungen des Instituts für angewandte Wirtschaftsforschung auch in 2012 ein erschreckend hoher Wirtschaftsfaktor.
343 Milliarden Euro: Das erschreckend hohe Volumen der Schattenwirtschaft in Deutschland
Nach einem Rückgang in 2012 um geschätzte 1,6 Milliarden Euro würde der Umfang der Schattenwirtschaft hierzulande immer noch bei 343 Milliarden Euro liegen.
Immerhin: Laut IAW wurden die Anreize zur Schwarzarbeit durch eine Beitragssenkung bei der gesetzlichen Rentenversicherung von 19,9 auf 19,6 Prozent zum Jahresanfang 2012 etwas reduziert.
(Bild: © Herausforderung Schattenwirtschaft und Schwarzarbeit: Holger Rausch / www.pixelio.de)
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