HSBC: Hat die Allianz Interesse an Versicherungssparte?
Laut Reuters gibt es auch weitere internationale Interessenten
Für das Versicherungsgeschäft der britischen Großbank HSBC gibt es nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters gleich eine ganze Reihe von Kaufinteressenten, darunter dem Vernehmen nach auch der deutsche Versicherungsriese Allianz und die französische AXA-Versicherungsgruppe.
QBE, PICC oder Tokio Marine Holdings: Geht die HSBC-Versicherungssparte nach Übersee?
Neben diesen potentiellen Bietern aus Europa, wie Reuters von mit der Angelegenheit vertrauten Personen erfahren hat, könnten aber auch durchaus auch Interessenten aus Übersee bei HSBC zum Zuge kommen:
Die Nachrichtenagentur nannte in diesem Zusammenhang QBE (Australien), PICC (China) und Tokio Marine Holdings (Japan).
Der Wert der Versicherungssparte der HSBC wird aktuell von Experten auf über eine Milliarde US-Dollar geschätzt.
Wie Reuters am Donnerstag weiter berichtet können die ersten Offerten für die HSBC-Versicherungssparte bis Mitte Oktober eingereicht werden.
Konsolidierung ist das Wort der Stunde: HSBC kämpft mit den Nachwirkungen der Finanzkrise
Aktuell ist die HSBC-Bankengruppe noch Europas größtes Geldhaus, seit den globalen Auswirkungen der Finanzkrise musste sich HSBC allerdings einen Konsolidierungskurs verordnen. Die Kosten sollen im Zuge dessen um rund 3,5 Mrd. US-Dollar heruntergefahren werden.
Neben dem jetzt eröffneten Verkauf der Versicherungssparte will sich die Bank auch in einigen europäischen Ländern von ihrem offenbar weniger lukrativen Privatkundengeschäft trennen. Auch in den USA gibt es entsprechende Pläne zur Reduktion des HSBC-Filialnetzes.
(Bild: © Hochhausfassade im Londoner Bankenviertel: Kolja Fleischer / www.pixelio.de)
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