Festgeld: Targobank senkt Zinsen um bis zu 0,40 Prozent
Abwärtstrend beim Festgeld setzt sich fort
Die Targobank hat am 30. Mai die Zinssätze für neu abgeschlossene Festgeldanlagen gesenkt. Ein Ende der Zinssenkungen im Einlagengeschäft ist weiterhin nicht absehbar. Mehrjährige Anlagen lohnen sich nur noch bei wenigen Anbietern im Festgeldvergleich.
Bei sechs und neun Monaten Laufzeit senkte die Targobank die Verzinsung ihres Festgeldkontos um 0,05 Prozent auf 0,75 Prozent im Jahr. Bei zwölf Monaten Laufzeit sank der Zinssatz von 1,2 auf 1,2 Prozent. Bei den überjährigen Laufzeiten wurde die Verzinsung linear um 0,40 Prozent reduziert.
0,40 Prozent weniger bei 2 bis 6 Jahren Laufzeit
Für zweijährige Festzinsanlagen erhalten Sparer nun 1,6 Prozent. Bei drei Jahren Anlagedauer beträgt der neue Zinssatz 2,00 und bei vier Jahren 2,30 Prozent. Bei fünf Jahren Laufzeit beträgt die jährliche Verzinsung 2,70 und bei sechs Jahren 3,00 Prozent.
Die Kontoführung beim Targobank Festgeld ist kostenfrei und ab 2.500 Euro Mindesteinlage möglich. Eine Maximaleinlage ist nicht vorgesehen. Die Zinsen werden bei überjährigen Laufzeiten nach jeweils einem Laufzeitjahr gutgeschrieben.
Festgeldvergleich: Bei der Konkurrenz ist mehr zu holen
Die Targobank ist an die gesetzliche deutsche Einlagensicherung und darüber hinaus an den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken angeschlossen, so dass die Kundengelder in praktisch unbegrenzter Höhe abgesichert sind.
Aufgrund der aktuellen Zinsstrukturkurve halten viele Finanzexperten dreijährige Festgeldanlagen für optimal. Den höchsten Zinssatz bietet dafür die österreichische VTB Direktbank mit 3,6 Prozent im Jahr. Die Mindesteinlage beträgt 500 Euro.
(Foto: © Gerd Altmann / www.pixelio.de)
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