Festgeld: GEFA-Bank tritt bei Festgeldzinsen auf die Bremse
Weniger Festgeldzinsen ab 15. August
Die GEFA-Bank wird am 15. August die Zinssätze für neu abgeschlossene Festgeldanlagen mit drei und vier Jahren Laufzeit senken. Die SocGen-Tochter liegt damit im Trend: Die Zinsen im Einlagengeschäft sind zuletzt abermals stärker unter Druck geraten.
Bei drei Jahren Laufzeit sinkt die Verzinsung von 3,00 auf 2,75 Prozent. Für vier Jahre Anlagedauer zahlt die GEFA-Bank künftig 3,25 statt 3,60 Prozent. Es ist die erste Zinssenkung seit dem Eintritt des Instituts ins deutsche Einlagengeschäft im April.
10.000 Euro Mindesteinlage
Bei sechs Monaten Laufzeit bleibt die Verzinsung unverändert bei 1,00 Prozent. Für ein Jahr Laufzeit zahlt die Bank 1,25 und für zwei Jahre 2,00 Prozent. Die Zinsen werden bei überjährigen Laufzeiten jährlich jeweils zum Ende des Kalenderjahres ausbezahlt.
Die Kontoführung ist kostenfrei und setzt eine Mindesteinlage in Höhe von 10.000 Euro voraus. Maximal können zu den angebotenen Zinssätzen 10.000.000 Euro angelegt werden. Über die deutsche Einlagensicherung sind 250.000 Euro pro Kunde geschützt.
Mittelmaß bei den mittleren Laufzeiten
Durch die Zinssenkung ausgerechnet bei den mittleren Laufzeiten verliert das GEFA-Bank Festgeld an Attraktivität. Anlagezeiträume im Bereich von drei bis vier Jahren gelten durch den aktuellen Verlauf der Zinsstrukturkurve weiterhin als attraktivste Lösung.
Wenn nur Banken mit kerneuropäischer Einlagensicherung berücksichtigt werden, bietet die Bank11 bei vier Jahren Laufzeit mit 3,35 Prozent künftig den höchsten Zinssatz im Festgeldvergleich. Bei drei Jahren liegt die österreichische Denizbank mit 3,15 Prozent vorn.
(Foto: © Eva-Maria Roßmann / www.pixelio.de)
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