Euro-Rettungsschirm: Deutsche Bürger befürchten hohe Belastungen
Umfrage in Deutschland: Wie gefährlich ist der Euro-Rettungsschirm?
Wenn es um den Euro-Rettungsschirm geht, stehen schnell gigantische Summen im Raum. Kein Wunder also, dass die Bürger – vor allem im EU-Nettozahlerland Deutschland – durchaus mit großer Sorge auf dieses „Gebilde“ schauen. Eine kürzlich vom Nachrichtenmagazin stern durchgeführte Umfrage offenbarte nun das tatsächliche Ausmaß der Bürgerbedenken.
83 Prozent sind besorgt über Rettungsschirm-Auswirkungen
Die Umfrage offenbarte, dass sich gut 60 Prozent aller Bürger hierzulande große Sorgen darüber machen, welche finanziellen Auswirkungen der Rettungsschirm von EU und IWF für Deutschland haben könnte.
Wenn man zu dieser Gruppe der Befragten noch diejenigen hinzuzählt, die sich zumindest „etwas Sorgen“ machen, dann kommt man sogar auf eine Gesamtzahl von 83 Prozent besorgter deutscher Staatsbürger. Lediglich 14 Prozent der Befragten hatten keine Angst vor den Auswirkungen des Rettungsschirms und sahen somit auch keine größeren Risiken auf Deutschland zu kommen.
stern-Umfrage: Wie belastbar sind die Zahlen?
Unter statistischen Gesichtspunkten sind die Zahlen aus der Umfrage sehr belastbar, denn sie wurde vom renommierten Forsa-Institut durchgeführt. Die Umfrage ist repräsentativ: Es wurden am 13. und 14. April etwas mehr als 1.000 Bundesbürger befragt, die nach vergleichbaren Kriterien wie bei Wahlbefragungen und anderen Erhebungen ausgesucht wurden. Interessant ist bei den Umfragergebnissen vor allem der Zusammenhang zwischen dem Grad der Besorgtheit und dem Alter der Befragten. Jüngere Bürger im Alter zwischen 18 und 29 machten sich demnach weniger Sorgen als Bürger der Altersgruppen ab 30 Jahren.
(Foto: © Albrecht E. Arnold / PIXELIO)
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