Euro-Jubiläum: Mehrheit der Deutschen rechnet ab und zu noch in D-Mark
Umfrage: Zehn Jahre nach Euro-Einführung rechnen viele Deutsche noch gelegentlich in D-Mark
Einer vom Emnid-Institut im Auftrag der Zeitung BILD am Sonntag durchgeführten Umfrage zufolge rechnet eine deutliche Mehrheit der Deutschen immer noch gelegentlich Preise, die in Euro ausgezeichnet sind in die entsprechenden D-Mark-Preise um.
500 befragte Personen: 72 Prozent verabschieden sich nur langsam von der D-Mark
Die zum Jahresende und gleichzeitig auch zum 10jährigen Euro-Jubiläum publizierte Umfrage unter 500 Deutschen ab 14 Jahren war allerdings nicht repräsentativ.
72 Prozent der befragten Personen gaben an, dass sie – immerhin knapp zehn Jahre nach Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung – Preisangaben in Euro ab und an zur Kontrolle in D-Mark-Preise umrechnen würden.
28 Prozent der Befragten haben sich aber offenbar schon mit der nicht mehr ganz so neuen Währung vollständig angefreundet und rechnen nicht mehr um.
Ostdeutsche rechnen sogar häufiger als Westdeutsche in D-Mark-Preise um
Erstaunlich in diesem Zusammenhang: 80 Prozent der Umfrageteilnehmer in Ostdeutschland gaben an, dass sie auch heute noch gelegentlich umrechnen würden. Dabei wurde die D-Mark in den neuen Bundesländern erst im Sommer des Jahres 1990 eingeführt und schon 2001 wieder durch den neu eingeführten Euro ersetzt.
(Bild: © 1 DM in Gold (Goldmark) von 2001: halmackenreuter / www.pixelio.de)
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