Dispokredit vs. Rahmenkredit: 630 Mio. Euro Sparpotential
Lohnt sich die Umfinanzierung, lohnt sie sich nicht? Vielen Deutschen fällt es schwer Entscheidungen zu fällen, wenn es um den guten alten Dispokredit geht. Er ist einfach in der Handhabung, aber teuer. Daher ist in vielen Fällen der unkomplizierte Rahmenkredit eine rentable Alternative.
Ähnliche Handhabung zu grundverschiedenen Zinssätzen
Günstige Rahmenkredite gibt es derzeit v.a. bei Direktbanken mit Zinsen um 7 %, wohingegen der Dispositionskredit im Schnitt bei 11,2 % liegt. Der flexible Rahmenkredit ist nicht von einem Girokonto abhängig und dennoch bleibt dem Kunden die gewohnte Flexibilität: Je nach Bedarf kann ein Kredit in beliebiger Höhe genutzt werden, meist zwischen 5000 Euro und 25.000 Euro. Zinsen fallen nur für den tatsächlich in Anspruch genommenen Betrag an. Und auch bei der Rückzahlung ist der Kreditnehmer nicht vollständig gebunden, denn sie kann täglich komplett oder teilweise abgeleistet werden, abgesehen von bankabhängigen Vereinbarungen z.B. einer monatlichen Mindesttilgung.
In Deutschland schlummern 630 Mio. Euro
Wie groß das tatsächliche Sparpotential hinter der Umfinanzierung ist, macht die Bundesbankstatistik deutlich: Deutsche Arbeitnehmer, Renter und Hausfrauen sind laut ihr mit 14,2 Milliarden Euro im Minus (Girokonten). 1,66 Milliarden Euro Zinsen zahlen sie in einem Jahr, wenn es beim aktuellen Stand bleibt (11,2 % beim Dispokredit). Der Wechsel zum Rahmenkredit (7 %) würde dagegen nur mit 1,03 Milliarden Euro zu Buche schlagen. Die deutliche Differenz: 630 Millionen Euro Zinsersparnis!
(Foto: © Marko Greitschus / PIXELIO)



