Die Familie wird größer: Sparkassen-Finanzgruppe übernimmt DekaBank
Bankengruppe übernimmt Anteile von Landesbanken
Die Sparkassen Finanzgruppe gab heute bekannt, den 50-prozentigen Anteil der Landesbanken an der DekaBank zu übernehmen. Zu diesem Entschluss einigten sich Verhandlungsführer der Landesbanken und Sparkassen miteinander. Heinrich Haasis – zugleich als Verwaltungsratsvorsitzender der DekaBank und auch als Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes tätig – freut sich sehr über die geglückte Übernahme.
Sparkasse strebte schon länger eine Übernahme an

Haasis bekannte, dass es schon länger im Interesse der Sparkassen lag, sich vollständig an der DekaBank zu beteiligen und nun auch die Landesbanken monetär von der Entscheidung profitiert hätten. Der Sparkassenchef bezeichnete den Schritt als sehr großen „Erfolg für unsere gesamte Gruppe“.
Um den Worten auch Taten folgen zu lassen, waren letzten Endes auch die Zustimmungen sämtlicher Mitglieder des Sparkassenverbandes notwendig. Diese wurden innerhalb der zurück liegenden Wochen auf regionaler und Verbandsebene gesammelt. Dass der Verwaltungsrat der DekaBank dem Vorhaben heute auch zugestimmt hat, dürfte auf Grund von Haasis Doppelrolle wenig überraschen.
DekaBank zuletzt mit stabilen Rücklagen
Der Übernahmepreis für die 50-prozentige Beteiligung lag bei 2,3 Milliarden Euro. Während die Sparkassen hierzu 1,3 Milliarden beitrugen, kaufte sich die DekaBank weitere Anteile in Höhe von 1 Milliarde Milliarde zurück von den Landesbanken zurück. Das Kapital konnte die DekaBank bereit stellen, da die Bankengruppe in den letzten beiden Kalenderjahren eine solide Eigenkapitalausstattung auf die Beine stellen konnte. Während die Finanzkrise 2009 vielen Banken hohe Reputationsschäden einbrachte, konnten insbesondere bis dato als risikoarme Finanzinstitutionen wie die Sparkassen und die Volksbanken profitieren und in der Gunst der Bankenkunden zulegen.
(Foto: © Deutscher Sparkassen- und Giroverband / DSGV)
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