Deutsche Wohnen: Bezugspreis für Kapitalerhöhung bekannt gegeben
Bis zu 43,8 Millionen neue Aktien: Bezugspreis soll bei 10,50 Euro liegen
Der börsennotierte Immobilienkonzern Deutsche Wohnen AG hat zur Wochenmitte weitere Details zu seiner geplanten Kapitalerhöhung mitgeteilt. Der Bezugspreis für die bis zu 43,8 Millionen neuen Anteilsscheine soll dem Deutsche Wohnen-Management zufolge bei 10,50 pro Aktie liegen.
Mit der Kapitalerhöhung könnte das Immobilienunternehmen demnach bis zu 460 Millionen Euro einnehmen.
Bezugsverhältnis: Für sieben alte Aktien gibt es drei neue Anteilsscheine
Die Bezugsfrist für die neuen Anteilsscheine der Deutsche Wohnen AG läuft noch bis zum 25. Juni 2012, Alt-Aktionäre können für je sieben alte Aktien drei neue Anteilsscheine erwerben.
Nach den Planungen der Verantwortlichen der Deutsche Wohnen AG sollen rund drei Viertel des Nettoemissionserlöses in die milliardenschwere Übernahme der BauBeCon-Unternehmensgruppe investiert werden.
Am Pfingstwochenende hatte die im MDax notierte Deutsche Wohnen AG mitgeteilt, dass rund 24.000 Wohnungen der BauBeCon-Gruppe von der britischen Großbank Barclays übernehmen werden sollen. Der Kaufpreis dürfte nach Einschätzung bei rund 1,2 Milliarden Euro liegen. Diese Transaktion soll schon Ende Juli 2012 endgültig abgeschlossen werden.
Weitere Übernahmepläne in der Schublade: Deutsche Wohnen will noch zukaufen
Die übrigen 25 Prozent sollen dann anteilig für allgemeine Unternehmenszwecke, aber auch für weitere Akquisitionen eingesetzt werden. Hier befindet sich der Immobilienkonzern nach eigenen Angaben in fortgeschrittenen Verhandlungen mit interessanten Unternehmen.
(Bild: © Deutsche Wohnen AG, Bezugspreis 10,50 Euro, Bezugsverhältnis sieben zu drei: Gerd Altmann / www.pixelio.de)
Weitere Artikel zum Thema:
- GSW: Berliner Immobilienkonzern mit 200-Mio.-Kapitalerhöhung
- Deutsche Wohnen kauft milliardenschweres Wohnungspaket von Barclays-Tochter
- Deutsche Wohnen expandiert und hofft auf LBBW-Wohnungsportfolio
- Deutsche Wohnen AG: Überschuss im ersten Halbjahr verdoppelt
- US-Finanzministerium: Weitere Verkäufe von AIG-Aktien geplant


