Deutsche Staatsschulden: 2.042 Milliarden Euro Schulden!
Bund hat 2,1 Prozent höhere Schulden als letztes Jahr
Zum Ende des ersten Quartals 2012 sind die Staatsschulden der Bundesrepublik Deutschland im Vergleich zum Vorjahresquartal nach Angaben des Statistischen Bundesamts über die Marke von zwei Billionen Euro geklettert – die Gesamthöhe der Verbindlichkeiten beläuft sich nun auf rund 2042 Milliarden Euro. Eine beeindruckende Zahl: 2.042.000.000.000!
Verbindlichkeiten der Länder, Städte und Gemeinden steigen schneller als die Bund-Schulden
Gegenüber dem Wert vom Ende des Q1 2011 lagen die deutschen Schulden (im Bild: Die Schuldenuhr vom Bund der Steuerzahler im Mai 2009) damit um 2,1 Prozent oder 42,3 Milliarden höher.
Der größere Teil der Verbindlichkeiten entfällt dabei auf den Bund, zuletzt stiegen allerdings die Schulden der Bundesländer mit einem Plus von vier Prozent deutlich stärker als die Schuldenlast des Bundes, dort gab es lediglich einen Zuwachs um ein Prozent.
Die Schulden der Länder erhöhten sich zwischen dem Ende des Q1 2011 und dem Ende des Q1 2012 um 23,8 Milliarden und standen Ende März 2012 bei 622,7 Milliarden Euro. Im gleichen Zeitraum wuchsen die Verbindlichkeiten des Bundes um 12,5 Milliarden Euro auf 1286 Milliarden Euro.
Bundesamt: Städte und Gemeinden haben mittlerweile 133 Milliarden Euro Schulden
Die Städte und Gemeinden Deutschlands standen nach dem ersten Quartal des laufenden Jahres mit 133 Milliarden Euro (plus sechs Milliarden gegenüber dem Vorjahr) im Minus, hier war der Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal mit rund 4,7 Prozent sogar noch etwas höher als bei den Länder-Schulden.
(Bild: © Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler, Stand im Mai 2009: rebel / www.pixelio.de)
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