Deutsche Bank dementiert Spiegel-Bericht: Kein Jobabbau geplant

07. April 2012

Will die Deutsche Bank AG über 5.000 Arbeitsplätze wegfallen lassen?


Weiter turbulente Zeiten für die Deutsche Bank AG: Laut einem vorab veröffentlichten Bericht des führenden Nachrichtenmagazins Der Spiegel plant die Deutsche Bank mittelfristig den Abbau von mehreren Tausend Arbeitsplätzen.

 

Frankfurt am Main: Deutsche Bank dementiert Pläne für Jobabbau


„Derartige Pläne gibt es nicht“: Ein Sprecher der Deutschen Bank dementiert kurz und knapp einen Bericht des Spiegels über einen geplanten Jobabbau.Diesem Medienbericht hat kurz vor dem langen Osterwochenende ein Sprecher der Deutschen Bank AG deutlich widersprochen: „Derartige Pläne gibt es nicht“, lautete das knappe Statement des Sprechers in Frankfurt am Main.

 

Dem Bericht des Spiegel zufolge könnten in den Bereichen Infrastruktur und regionales Management der Deutschen Bank bis zu 15 Prozent der aktuell rund 35.000 Arbeitsplätze wegfallen.

 

Von einem Jobabbau in der Größenordnung von 15 Prozent könnten nach Informationen des Nachrichtenmagazins über 5.000 Jobs betroffen sein.

 

Personalien & Arbeitsplätze: Mindestens bis zur Hauptversammlung dürfte es spannend bleiben


Mehr Klarheit über die kurz- und mittelfristigen Pläne der Nummer 1 unter den deutschen Geschäftsbanken dürfte es nach dem 31. Mai 2012 geben:

 

Auf der für diesen Tag angesetzten Hauptversammlung der Deutschen Bank AG tritt der langjährige Vorstandsvorsitzende Josef Ackermann wie geplant zurück und macht den Weg frei für eine unter großen Schwierigkeiten gekürte Doppelspitze.

 

Anshu Jain (Investmentbanking) und Jürgen Fitschen (Deutschlandgeschäft) sollen künftig als Co-CEOs das größte deutsche Geldinstitut führen.

 

 

(Bild: © Deutsche Bank dementiert Spiegel-Bericht und umfangreiche Jobabbaupläne: Michael Grabscheit / www.pixelio.de)


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