Bundesfinanzministerium: Juli 2012 brachte kräftiges Steuerplus
Fiskus hatte im Juli 43,1 Milliarden Euro Steuereinnahmen
Bei Bund und Ländern kommt jeder Aufschwung mit Verspätung in Form von deutlich steigenden Steuereinnahmen an. Die aktuelle Konjunkturabkühlung im Frühjahr und Sommer 2012 kann den Steuereinnahmen des Fiskus bislang also wenig anhaben, denn die Steuereinnahmen laufen der Konjunkturentwicklung in der Regel mindestens ein Jahr hinterher.
Bundesfinanzministerium: Deutsche Wirtschaft vor ruhigeren Zeiten im Q3 und Q4
Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums vom Montag brachte der Juli 2012 mit Steuereinnahmen in Höhe von 43,1 Milliarden Euro um 8,6 Prozent höhere Einkünfte als der Vergleichsmonat des Vorjahres.
Auch in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres entwickelten sich die Steuereinnahmen besser als die Prognose von plus vier Prozent für das Gesamtjahr. Zwischen Januar und Juli 2012 zahlten die Bürger und Unternehmen insgesamt fünf Prozent mehr Steuern als im Vorjahreszeitraum.
Nach Einschätzung des Ministeriums dürfte die zweite Jahreshälfte aber eher undynamisch sein: „Das Gesamtbild der Konjunkturindikatoren deutet darauf hin, dass die deutsche Wirtschaft im weiteren Jahresverlauf in ruhigeres Fahrwasser geraten könnte.”
Konjunkturabkühlung: Weniger als ein Prozent BIP-Wachstum in der ersten Jahreshälfte
Im ersten Quartal 2012 war Deutschlands Bruttoinlandsprodukt (BIP) noch um 0,5 Prozent gewachsen, im zweiten Quartal hatte es dann lediglich noch ein BIP-Wachstum
von 0,3 Prozent gegeben.
(Bild: © Steuereinnahmen von Bund und Ländern sprudeln aktuell dank starkem Wachstum im Vorjahr: Lupo / www.pixelio.de)
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