Bonds-Auktion: Investoren verlangten Frankreich leicht höhere Zinsen ab
Anleihenauftakt 2012: Acht Milliarden Euro frisches Kapital für Frankreich
Der Donnerstag brachte neben der Platzierung des allerersten EFSF-Bonds auch die erste Anleihenplatzierung Frankreichs im neuen Jahr. Die französische Auktion für Anleihen mit Laufzeiten von 10 und 30 Jahren war mit Spannung erwartet worden
Frankreich konnte zu Jahresbeginn fast acht Milliarden Euro bei Investoren weltweit einsammeln, musste den Anlegern allerdings etwas höhere Renditen als zuletzt bieten.
Französische Bonds-Auktion zu Jahresbeginn war fast doppelt überzeichnet
Die Nachfrage war allerdings sehr hoch und die geplanten Anleihenplatzierungen Frankreichs waren letztendlich mit 15 Milliarden Euro fast zweifach überzeichnet.
Frankreich gab 30-jährige Anleihen im Gegenwert von rund vier Milliarden Euro aus und konnte dabei die Zinsen für diese sehr langfristigen Bonds beinahe stabil halten.
Bei der letzten Auktion hatte die von den Investoren abgeforderte Rendite bei 3,94 Prozent gelegen, zu Jahresbeginn 2012 waren es nun 3,97 Prozent.
Zehnjährige Anleihen: Frankreich muss 3,29 Prozent Zinsen für frisches Kapital aufwänden
Die durchschnittlichen Zinsen für zehnjährige französische Anleihen betrugen nach Angaben der für das Schuldenmanagement zuständigen Finanzagentur Agent France Trésor in Paris (im Bild: Tour Montparnasse in Paris) letztendlich 3,29 Prozent bei einem Ausgabevolumen von etwas über vier Milliarden Euro. Im Dezember 2011 war Frankreich laut AFT noch mit Zinsen in Höhe von 3,18 Prozent davongekommen.
Die aktuelle Auktion von zehnjährigen Staatspapieren Frankreichs näherte sich in Sachen Zinssatz damit der Höhe der Zinsen auf dem Bonds-Sekundärmarkt an, dort liegen die Zinsen für diese Papiere aktuell bei circa 3,3 Prozentpunkten.
(Bild: © Tour Montparnasse in Paris, Frankreich: Katharina Wieland Müller / www.pixelio.de)
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