Benzinmangel: Jedes Jahr zur Osterzeit…

24. April 2011

Wieder Panik rund ums Mineralöl


Jedes Jahr rund um die Ostereiersuche machen sich zwei Spekulationen breit: 1. – Gibt es den Osterhasen wirklich oder wer bringt eigentlich die Schokoeier? Und 2. – Wird der Sprit über die Feiertage teurer? Eines ist seit vielen Jahren schon gewiss – die Benzinpreise klettern pünktlich zur Eiersuche und zum Festtagsbraten in die Höhe. Dennoch machen die Medien jedes Jahr erneut Panik, wenn es ums Tanken für den Familienbesuch an Ostern geht.

 

Benzin-Knappheit: Ist E-10 schuld?


Jedes Jahr das gleiche Klagelied: Zu Ostern wird das Benzin teurerDoch im Jahr 2011 wird die panische Stimmung rund um die Tankpreise noch ergänzt: Wie von Shell, Esso und Aral zu erfahren war, könnte es eng werden mit den Spritmengen. Es ist also eine gute Idee, bei den derzeit angenehm sonnigen Temperaturen auch einfach mal den Wagen stehen zu lassen.

 

Angeblich haben die Mineralöl-Konzerne Probleme mit der Logistik, weil noch immer der Großteil der Autofahrer die herkömmlichen Kraftstoffe tankt, statt auf den neuen Bio-Sprit E-10 umzusteigen.

 

Tipps für Ostern: Nächstes Jahr kommt es wieder


Generell ist jeder Autofahrer gut beraten, der sein Auto schon einige Tage für die jährlichen Feierlichkeiten einmal gründlich volltankt. Wer längere Strecken mit dem Wagen zurück liegen muss, der sollte dann eigentlich wenig überrascht sein, wenn die Preise wieder nach oben gehen.

 

Und wie es mit E-10 weiter geht, bietet derzeit noch reichlich Raum für Spekulationen. Zuletzt bemängelte der ADAC die Bereitschaft der Tankstellenbetreiber, während die Mineralölkonzerne ihrerseits die mangelnde Nachfrage der Autofahrer beanstanden.

 

 

(Foto: © Aral Aktiengesellschaft / Mediathek)


Weitere Artikel zum Thema:


  1. Aral: Alles Super E10?
  2. Ölkonzerne reagieren: E10 Versicherung bei Shell
  3. ADAC ärgert E10-Verhalten der fünf Mineralöl-Riesen
  4. E10 wird zu einer Krise: Noch immer keine Lösung für den Bio-Sprit
  5. Bio-Sprit E10: Akzeptanz eine Frage des Preises?
Diesen Artikel weiterempfehlen: