BdB: Deutsche haben zehn Billionen Euro Vermögen
Autos, Schmuck, Kunst oder Möbel tauchen in der Statistik nicht auf
Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) hat in Berlin zur Wochenmitte eine aktuelle Untersuchung zum Vermögen der privaten Haushalte in Deutschland vorgelegt.
Der BdB-Studie zufolge besitzen die deutschen Privathaushalte ein Gesamtvermögen von Geld und Immobilien in Höhe von circa zehn Billionen Euro.
Zehn Bio. Geld- und Immobilienvermögen stehen 1,5 Bio. Kreditschulden gegenüber
Nicht erfasst sind in der Statistik des Bundesverbandes dabei allerdings andere Arten von Vermögen wie beispielsweise Automobile, Schmuck, Kunstsammlungen in privater Hand oder der Wert von Wohnungseinrichtungen.
Der BdB hat dem Geld- und Immobilienvermögen der Deutschen die Kreditschulden der Bundesbürger gegenüber gestellt, diese liegen laut BdB bei rund 1,5 Billionen Euro. Das Nettovermögen der Deutschen liegt also bei sehr beachtlichen 8,5 Billionen Euro.
In Sachen Wohneigentumsquote sieht die Interessenvertretung der deutschen Banken allerdings noch Nachholbedarf: Diese Quote liegt laut BdB hierzulande niedriger als in vielen anderen Ländern Europas.
Die Deutschen: Laut BdB weiterhin alles andere als ein Volk der Aktionäre
Das die Deutschen kein Volk der Aktionäre sind wurde durch die jüngsten Zahlen des Bankenverbandes übrigens noch einmal sehr nachdrücklich bestätigt:
Laut BdB sind lediglich fünf Prozent des Geldvermögens – bezogen auf das gesamte Geld- und Immobilienvermögen sogar nur drei Prozent – in Anteilsscheinen an Unternehmen investiert.
(Bild: © BdB analysiert Vermögen der Deutschen: Gerd Altmann / www.pixelio.de)
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