Barack Obama will neue Arbeitsplätze schaffen
Ein konkretes Konzept hat der US-Präsident indessen noch nicht
Es klingt noch mehr nach einem vagen Versprechen als nach einem fertigen Plan: Barack Obama möchte zwischen einer halben und einer Million neue Arbeitsplätze schaffen, um positive Impulse für ein Wirtschaftswachstum zu setzen.
Wann, wo und wie das geschehen soll – das weiß man in der US-amerikanischen Regierung bisweilen allerdings noch nicht. Die genaueren Planungen hierzu sollen in den nächsten Tagen beschlossen werden.
Hohe Arbeitslosigkeit als Hemmer für die US-amerikanische Konjunktur?
Noch immer hat sich der US-amerikanische Arbeitsmarkt nicht vollständig von der Wirtschaftskrise erholt: Obwohl sich die Wirtschaft insgesamt wieder erholt, sind noch immer 9,1 Prozent der US-Bürger ohne Job.
Um nun die eigene Wirtschaft zu stärken und ein weiteres, noch größeres Wachstum zu schaffen, setzt Barack Obama auf die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Zuletzt hatten sich die Sorgen verstärkt, dass sich die Konjunktur ohne eine Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt wieder in Richtung Rezession bewegen könnte.
Arbeitslosenquote beträgt im US-amerikanischen Markt noch immer 9,1 Prozent
Würde sich die US-amerikanische Konjunktur durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze positiv entwickeln, könnte das auch die US-amerikanische Notenbank Fed beeinflussen. Wie deren Präsident von St. Louis, James Bullard, gegenüber der japanischen Zeitung „Asahi“ mitteilte, hängt von künftigen Konjunkturdaten auch die Entscheidung über eventuelle weitere Hilfsmaßnahmen für die eigene Wirtschaft ab.
Allerdings spiegelt Bullard nur die Stimmung der Fed wieder. Der Präsident ist im Jahr 2011 nicht stimmberechtigt für Entscheidungen im Offenmarktausschuss.
(Bild: © Linda Dahrmann / www.pixelio.de)
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