Bank of England: Britische Notenbank bleibt bei lockerer Geldpolitik

06. April 2012

Leitzins bei 0,5 Prozent: Britische Banken kommen weiter günstig an Zentralbankgeld


Die Bank of England, die Notenbank Großbritanniens, belässt ihren Leitzins weiterhin auf dem aktuell sehr niedrigen Niveau von 0,5 Prozent. Britische Banken können sich also auch künftig mit sehr günstigem Zentralbankgeld versorgen.

 

Geldpolitisches Komitee der Bank of England mit Sitzung vor den Feiertagen


Britischen Notenbank: Zentralbankgouverneur Mervyn King bleibt bei lockerer Geldpolitik und belässt Leitzins der Bank of England bei den erwarteten 0,5 Prozent.Am Donnerstag fand vor den Feiertagen in London (im Bild: Innenstadt von London) noch eine Sitzung des geldpolitischen Komitees der britischen Notenbank statt, in dem diese erwartete Leitzinsentscheidung gefällt und im Anschluss der Presse mitgeteilt wurde.

 

Weil sich zuletzt die Anzeichen gemehrt hatten, dass Großbritanniens Wirtschaft doch um eine Rezession herumkommen könnte, hatten Analysten und Experten an den internationalen Finanzmärkten übereinstimmend mit keiner weiteren Lockerung der ohnehin schon äußerst lockeren Geldpolitik der Bank of England gerechnet.

 

Auch zusätzliche Stützungskäufe von Staatsanleihen waren nicht erwartet worden, denn erst im Februar 2012 hatten die britischen Notenbanken um Zentralbankgouverneur Mervyn King ein bestehendes Programm zum Ankauf von Staatsbonds um weitere 50 Milliarden auf nunmehr 325 Milliarden Pfund Sterling aufgestockt.

 

Erst Anfang Mai 2012 rechnen Experten wieder mit Entscheidungen bei der Bank of England


Dieser Betrag ist nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters noch nicht ausgeschöpft, ein Erreichen der Beitragsgrenze wird für Ende Mai 2012 erwartet. Experten rechnen somit erst wieder Anfang Mai mit richtungweisenden Entscheidungen der britischen Zentralbank.

 

 

(Bild: © Blick in die Innenstadt von London, dem Sitz der Bank of England: tokamuwi / www.pixelio.de)


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