Argentinien: Wirtschaftsminister Feletti rechnet mit Wachstumsabschwächung in 2012

25. August 2011

Erwartet werden nur noch etwa 5 Prozent Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr


Wie der stellvertretende Wirtschaftsminister Argentiniens, Roberto Feletti, zur Wochenmitte der Nachrichtenagentur Reuters mitteilte rechnet die argentinische Regierung für 2012 offenbar nur noch mit einem deutlich abgeschwächten Wirtschaftswachstum.

 

Argentinien in der Krise: Zwischen 1998 und 2002 stand das Land am Abgrund


Das BIP des Landes werde Feletti zufolge wohl nur noch um etwa 5 Prozent gegenüber 2011 zulegen.

 

Ein Blick zurück: Der Fall Argentinien wurde in der erst mit dem Brüsseler Euro-Sondergipfel vorerst zu Ende gegangene Debatte um die Schuldenkrise in Griechenland immer wieder bemüht.

 

Rückblick auf die Argentinien-Krise: Parallelen zur Griechenland-Krise und die erstaunliche Erholung der griechischen Wirtschaft nach 2003 - für 2012 erwartet die argentinische Regierung allerdings eine deutliche Eintrübung des WachstumsIn der so genannten Argentinien-Krise, die zwischen 1998 und 2002 in Argentinien das Geschehen bestimmte und deren Nachwirkungen in dem südamerikanischen Staat noch bis 2005 deutlich zu spüren waren, hatte es Argentinien unter anderem nur mit einer drastischen Abwertung der Landeswährung geschafft wieder wirtschaftlichen Halt zu finden.

 

Das Positive: Spätestens seit 2003 – lediglich unterbrochen durch die globalen Auswirkungen der Krise 2007/2008 – befindet sich Argentiniens Wirtschaft wieder auf einem kräftigen Wachstumskurs.

 

Nach der Argentinien-Krise: Die Wirtschaft des Landes kam erfreulich schnell wieder auf die Beine


So erreichte das argentinische Wirtschaftswachstum im Jahre 2003 schon wieder 8,9 Prozent, dieses Wachstumsplus wurde 2004 mit 8,8 Prozent bestätigt. Auch für das laufende Jahr rechnet die argentinische Regierung in Buenos Aires nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters mit einem Wachstum jenseits der Marke von 8 Prozentpunkten.

 

2010 war die Wirtschaft in dem südamerikanischen Land sogar um stolze 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen.

 

 

(Bild: © Dieter Schütz / www.pixelio.de)


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